Zu Hause. Mit dem Sommer in der Tasche.

Wieso schreibe ich meinen Urlaubsgruß zu Hause, danach???

Dieses Jahr habe ich jedes mal, wenn ich das Gefühl hatte, etwas aufschreiben zu müssen wollen, direkt meinen angekauten Bleistift in die Hand genommen und los geschrieben. Das Gefühl, mit den passenden Worten, kann ich ja doch in meinem Urlaub einfach besser beschreiben, als nach einer langen Autofahrt. UND ich habe mir vorgenommen: „Das mache ich jetzt jedes Jahr genauso so, und nicht anders“!

… an heißen Tagen mag ich es, wie die Sonne meine Haut streichelt. Wenn das Meer aber dann tobt, laut ist und mir der Wind meine Haare ins Gesicht schlägt kann ich atmen, Luft holen und nichts hören außer die Wellen und den Wind, der den Sand wie kleine Nadelspitzen (auf eine wirklich angenehme Weise) über meine Füße sausen lässt.

Ein Stück kalte Wassermelone, warmes stilles Wasser (welches mich viel zu lange in der Sonne begleitet hat) ein gutes Buch (dieses Jahr mein neu gewonnenes Lieblingsbuch von Hape Kerkeling – Der Junge muss an die frische Luft), dass mich zu Tränen rührt und mir gleichzeitig viele laute Lacher geschenkt hat (unheimlich gut geschrieben und sehr auf den Boden holend).

Ich höre meine innere Uhr wieder … leise, ohne Zeitdruck, Termine, und Stress. Ein Stau auf der italienischen Autobahn ist mir völlig egal und ob wir um 7 oder um 10 schlafen gehen auch. Es ist beides einfach toll.

In einem Museum so lange die Bilder zu betrachten, dass ich dabei irgendwann wirklich an rein gar nichts denken kann, nicht den Hintergrund des Bildes sehe, sondern die echte Leere genieße. Ich lasse mich von dem Gefühl während einer Ausstellung berieseln, um dann nach einer Weile, die Bildnachricht zu betrachten… und alles ohne Zeitdruck.

Meine Familie da zu haben und ohne Grund einfach stundenlang zusammen zu sitzen. Und trotzdem kann jeder für sich sein, wie er will. Die Kinder stundenlang beobachten zu können und dabei diese unaufhaltbare Liebe zu bemerken, dass man kurz davor ist zu platzen, weil man merkt, dass der  Brustkorb dafür viel zu klein ist … UND meinen Kindern beim FOTOGRAFIEREN zu zuschauen und Model zu stehen (die Portraits hat mein Sohn gemacht .*Stolz wie O…*) ist einfach toll.

Das war meine Zeit, mein Auftanken mein „ich bin erst ab jetzt wieder erreichbar“

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